Arzneimittelagentur

Die EMA wirft die Sparflamme an Tobias Lau, 08.08.2018 10:59 Uhr

Deshalb müsse die Behörde vorhandene Ressourcen umverteilen, um den fehlerfreien Betrieb ihrer Kernaktivitäten zu gewährleisten. Zu diesem Zweck hat die „Brexit Task Force“, wie Wathions Arbeitsgruppe heißt, drei Prioritätskategorien definiert, die nach ihrem Einfluss auf die öffentliche Gesundheit und die Funktionsfähigkeit der Behörde geordnet sind.

Am entbehrlichsten sind die Aktivitäten der Kategorie 3. Sie wurden schon vergangenes Jahr vorläufig auf Eis gelegt, darunter die Entwicklung des „European Medicines Web Portal“, über das Antragsteller in Zukunft ihre Dokumente einreichen können sollen. Auch die Ausarbeitung einer Transparenz-Roadmap mit den zukünftigen Transparenz-Richtlinien der Behörde wurde eingestellt, ebenso einige Programme zur Unterstützung von Arzneimittel-Entwicklern.

Derartige Projekte könne man eine bestimmte Zeit pausieren, ohne das Funktionieren der Behörde zu beeinträchtigen. „Dennoch wird die EMA mittel- bis langfristig analysieren müssen, wie lange man diese Aktivitäten aussetzen kann, bevor sie ernsthaft die Qualität der Arbeit beeinträchtigen“, hieß es aus London.

Aktivitäten der zweiten Prioritätskategorie hingegen sollten vorerst nach dem Motto „so lange es noch geht“ weitergeführt werden. Denn dabei handelt es sich um bedeutende, aber nicht unentbehrliche Tätigkeiten wie die proaktive Publikation von klinischen Daten, verschiedene Initiativen zur Erhöhung der Verfügbarkeit von Arzneimitteln sowie bestimmte politische Prioritäten, die die EU vorgibt, beispielsweise Programme zur Bekämpfung multiresistenter Keime – es ist die Kategorie, die jetzt eingestellt wird.

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