Arzneimittelagentur

Die EMA wirft die Sparflamme an Tobias Lau, 08.08.2018 10:59 Uhr

So wird die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen ebenso heruntergefahren wie die Ausarbeitung und Aktualisierung von Guidelines. Weitergearbeitet wird nur an denjenigen Richtlinien, die als besonders wichtig für die öffentliche Gesundheit gesehen werden oder im Zusammenhang mit dem Brexit stehen. Dem Rotstift zum Opfer fallen darüber hinaus die federführende Vorbereitung und Betreuung von Maßnahmen und Projekten sowie Organisation und Teilnahme an Meetings mit Verbänden und Interessengruppen. Auch neue Daten aus klinischen Studien werden nicht mehr veröffentlicht. Deadline ist hier Ende Juli – alles, was vorher eingereicht wurde, wird noch bearbeitet, der Rest muss warten.

Die internationale Zusammenarbeit wird ebenfalls heruntergefahren. Die EMA wird in den kommenden Monaten nur noch reagieren, statt zu agieren. Produktbezogene Anfragen und Anliegen würden noch beantwortet, genauso wie die Aufrechterhaltung der Lieferketten weiterhin gewährleistet werden soll. Für Fragen der internationalen öffentlichen Gesundheit wie Antibiotikaresistenzen oder Impfstoffe kann jedoch nicht mehr garantiert werden. Man wolle die Zusammenarbeit aufrechterhalten, müsse jedoch von Fall zu Fall entscheiden, ob das möglich ist.

Die Entscheidungen, welche Aktivitäten wann gestrichen werden, sind nicht spontan gefallen, sondern folgen dem „Business Continuity Plan“, den die Behörde vor einem Jahr vorgestellt hat. „Mit dem Business Continuity Plan wollen wir sicherstellen, dass die Prüfung von Arzneimitteln nicht beeinträchtigt wird und Patienten in Europa weiterhin Zugang zu qualitativ hochwertigen, sicheren und effektiven Medikamenten haben“, so Noel Wathion, stellvertretender EMA-Direktor und Vorsitzender der internen Brexit-Arbeitsgruppe.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema

Weiteres
Markt

Grundsteinlegung in Densborn

CC Pharma baut für 2,5 Millionen Euro»

Versandapotheken

Aponeo streicht Vorzugsbehandlung»

Philipp Lahms Firma

Sixtus: Der Zusammenbruch»
Politik

WIRKSTOFF.A

Streitthema Impfung: Spahn und die Apotheker»

NNF-Statistik

114 Millionen für 400.000 Notdienste»

Marktverengung

Methotrexat: Drei Hersteller stellen 97 Prozent her»
Internationales

PGEU

EU-Apothekerverband fordert Honorar für Engpässe»

CVS-Projekt

Von Yogakurs bis Rollstuhl: Apotheken werden „HealthHubs“»

Protestaktion

Basel: Der Sarg vor der Apotheke»
Pharmazie

Shingrix-Mangel

Handlungsempfehlung der STIKO»

Notfallmedikation

Warum fehlen Fastjekt & Co?»

Rote-Hand-Brief

Keine DOAKs bei Antiphospholipid-Syndrom»
Panorama

Apothekerprojekt in Berlin

Mit „Phascha“ gegen den Nachwuchsmangel»
Ärzte fordern 6000 Studienplätze mehr»

Stereotype

Welcher Apothekertyp sind Sie?»
Apothekenpraxis

Bericht Saarbrücker Zeitung

Apotheker-Clan: Steuerbetrug in Millionenhöhe?»

ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

Retax-Love – eine unmögliche Liebesbeziehung»

Kollegen berichten

Es geschah im Notdienst»
PTA Live

Stellenanzeigen

Antrittsbonus und „Nase voll von Center-Apotheke“»

Fortbildung

Zum Rezeptur-Workshop auf die PTA-Schulbank»

LABOR-Download

AMK-Rückrufe: 17.05 - 23.05.2019»
Erkältungs-Tipps

Husten durch Schnupfen?

Post-nasal-drip-Syndrom»

Nasennebenhöhlenentzündungen

Sinusitis: Wenn die Nase dicht macht»

Fünf Tipps

Ohrentropfen richtig anwenden »
Magen-Darm & Co.

Darmflora

Kolibakterien: Helfer und Krankheitserreger»

Darmflora

Mythos: Leaky-gut-Syndrom»

Schleimhautschädigung

Magengeschwür: Bohrender Schmerzbringer»
Kinderwunsch & Stillzeit

Allergie

Heuschnupfenmittel in der Schwangerschaft»

Wie Kate Middleton

Der Schwangerschaftsübelkeit trotzen»

Supplemente bei Kinderwunsch

Folsäure: Wieso, weshalb, warum?»