Lieferengpass

Darum fehlt Simva Basics Nadine Tröbitscher, 20.02.2019 15:17 Uhr

Das Hauptaugenmerk in Zeiten des knappen Wirkstoffs hat Basics in der Produktion auf die Stärken 20 und 40 mg gelegt, von denen einem Sprecher zufolge pro Monat je 100.000 Packungen in Deutschland abgegeben werden. Das Unternehmen hat zahlreiche Rabattverträge schließen können. Zuschläge für Simvastatin hat Basics beispielsweise von AOKen, Barmer, BIG, BKKen, Hanseatischer Krankenkasse, IKKen und der KKH. Kann der Hersteller nicht liefern, drohen Vertragsstrafen. Im Mai wieder vollumfänglich liefern zu können, ist demnach im Sinne des Herstellers, auch wenn dieser den genannten Termin nicht zu 100 Prozent bestätigen kann. Im Falle einzelner AOKen können Apotheken rabattvertragskonform auf Aristo und Ratiopharm ausweichen.

Aktuell kann Basics nach eigenen Angaben Packungen zu 10, 20 und 40 mg liefern. Einzige Ausnahme ist die Packungsgröße zu 50 Tabletten in der Stärke 20 mg.

Laut Arzneimittelverordnungsreport 2018 liegt Simva Basics bezogen auf die Zahl der verordneten Tagesdosen (DDD) mit 316,5 Millionen kanpp hinter Ratiopharm mit 319,2 Millionen DDD. Auf Platz 3 liegt Aristo mit 275,6 Millionen DDD gefolgt von 1A Pharma mit 195,8 Millionen DDD. Insgesamt wurden 2017 etwa 1247 Millionen DDD Simvastatin verordnet. Im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von etwa 4 Prozent.

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