Brustkrebs

Chemotherapie: Weniger UAW durch Apotheker-Beratung

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20 Patientinnen, die eine Apothekerberatung erhielten, wurden der Interventionsgruppe zugeteilt. Die individuelle Beratung war gekennzeichnet durch eine genaue Charakterisierung der erlebten UAW, sodass die Apotheker durch Analyse dieser Beschreibungen eine supportive Therapie empfehlen konnten. Folglich wirkten sich die Vorschläge bei Patientinnen der Beratungsgruppe positiv aus.

Die restlichen 19 erhielten keine Beratung. Beide Gruppen wurden unmittelbar vor dem ersten und zweiten Zyklus verglichen. Keiner der Patienten erhielt eine Hormontherapie, nur eine orale Krebstherapie oder eine Strahlentherapie.

Die Forscher beobachteten einen signifikanten Unterschied bei Missstimmungen: Frauen der Interventionsgruppe hatten deutliche Nachteile bei den sozialen Beziehungen und auch Übelkeit trat bei ihnen häufiger auf. Die Untersuchung ist zwar aufgrund des Studiendesigns und der Patientenzahl nicht beweisend. Die Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass die Beratung von Apothekern zu Nebenwirkungen und individuell angepasste Therapien die Behandlungsumgebung die Lebensqualität von Brustkrebs-Patientinnen verbessern kann.

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