Blutdruck beeinflusst Demenzrisiko

, Uhr

War der Blutdruck schon im früheren Alter von 43 Jahren erhöht und fand der Blutdruckanstieg bereits im Alter von 36 bis 43 Jahren statt, konnte zudem ein kleineres Hirnvolumen im Alter zwischen 69 und 71 Jahren festgestellt werden. Ebenso zeigten sich Auswirkungen auf das Volumen der beiden Hippocampi: Diese Bereiche des Gehirns sind in hohem Maße an der Gedächtnisbildung beteiligt.

Die Forscher sehen daher das Alter zwischen 36 und 53 Jahren als einen besonders wichtigen Lebensabschnitt in Bezug auf die Demenzentwicklung an: Ein zu hoher Blutdruck während dieser Lebensphase kann den Ergebnissen zufolge zu Schäden führen, die im Alter eine Demenz begünstigen. Im Umkehrschluss könnte in diesem Lebensabschnitt durch eine optimale Blutdruckkontrolle eine gute protektive Wirkung gegen eine spätere Demenz erzielt werden.

Bei einer Demenzerkrankung werden nach und nach Nervenzellen im Gehirn zerstört, was zu einem Verlust der geistigen Fähigkeiten führt. Die Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt. Das macht eine gezielte Prävention von Demenzerkrankungen bisher besonders schwierig. Einige Faktoren können jedoch das Risiko mindern, an Demenz zu erkranken: Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, niedrige Cholesterinspiegel und ein gut eingestellter Blutdruck sind Faktoren, die selbst beeinflusst werden können und eine gute Basis liefern, nicht an Demenz zu erkranken. Ein ganz natürlicher Vorgang ist hingegen die Abnahme der Fähigkeit zur Bildung neuer Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen mit zunehmendem Alter.

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand und abonnieren Sie den Newsletter von APOTHEKE ADHOC.

 

APOTHEKE ADHOC Debatte

Mehr zum Thema
Influenza in der Schwangerschaft
Kinder sind anfälliger für Infekte »
Mehr aus Ressort
Nicht alle Größen lieferbar
Engpass bei Fucidine »
Weiteres
Nur noch eine Rezeptur pro Verordnung
Platzmangel durch Hash-Code und Z-Daten»
Dosierungsangabe
Achtung Retax: >>2x»