Lieferengpässe

Spironolacton: Patienten müssen teilen Nadine Tröbitscher, 23.12.2016 14:16 Uhr



Die Apothekerkammer Hamburg hat auf den Engpass aufmerksam gemacht und rät dazu Folgerezepte rechtzeitig ausstellen zu lassen. Apotheker sollen Patienten, die regelmäßig Medikamente einnehmen dazu anhalten. „So bleibt Zeit, sich eine alternative Arzneimitteltherapie zu überlegen und mit dem Arzt Rücksprache zu halten.“ so ein Kammer-Sprecher.

Die Apothekerkammer Hamburg fordert eine stabile Versorgung der Patienten. „Beim Verhandeln der Rabattverträge muss auch das Risiko eines Lieferengpasses berücksichtigt werden. Hersteller und Zulieferer sollten Konzepte vorlegen, wie sie Engpässe vermeiden beim Ausfall einzelner Produktionsbetriebe in der Herstellungskette. Der aktuelle Preisdruck führt zu einer gefährlichen Konzentration auf wenige große Anbieter. Hier ist die Politik gefordert.“ schreibt die Kammer.

Auch die Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung mit dem Wirkstoff Rifampicin in den Stärken 300 mg und 600 mg kann Riemser derzeit nicht liefern. Grund sei die steigende Nachfrage nach dem Antituberkulosemedikament Eremfat i.v. in den Einzeldosen. Der Hersteller verweist als Alternative auf die Packung mit entsprechend zehn Ampullen. Der Lieferengpass wird noch für den Rest des laufendes Jahres anhalten.

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