Alzheimer: Amyloid-Hypothese bestätigt?

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Der Antikörper wurde während der 18 Monate der Verabreichung gut vertragen. Die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen waren infusionsbedingte Reaktionen und Amyloid-assoziierte bildgebende Abnormalitäten (ARIA). Infusionsbedingte Reaktionen waren meist leicht bis mäßig ausgeprägt. In keinem der Behandlungsarme lag die Inzidenz von ARIA-Ödemen (ARIA-E) bei mehr als 10 Prozent.

Im vergangenen Dezember hatten die beiden Hersteller noch mitteilen müssen, dass die Studie ihren primären Endpunkt nicht erreichte, die einen potenziell schnelleren Eintritt in die Phase-III-Entwicklung nach zwölf Monaten Behandlung ermöglichen sollte. Nach der endgültigen Analyse nach 18 Monaten zeigt die Untersuchung nun doch eine statistisch signifikante Verlangsamung der Krankheitsprogression auf den klinischen Schlüsselendpunkt nach zwölf Monaten Behandlung bei Patienten, die die höchste Behandlungsdosis erhielten im Vergleich zu Placebo.

„Wir werden diese sehr ermutigenden Ergebnisse mit den Regulierungsbehörden diskutieren, um den besten Weg zu finden. Wir arbeiten weiter an dem Ziel, BAN2401 so früh wie möglich an Patienten und medizinische Fachkräfte zu liefern“, sagte Lynn Kramer, Chief Clinical Officer und Chief Medical Officer der Neurology Business Group bei Eisai. Dies sei die erste Anti-Amyloid-Antikörper-Studie im späten Stadium, die nach 18 Monaten erfolgreich statistisch signifikante Ergebnisse erzielte und die Amyloid-Hypothese weiter bestätigte.

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