2016: Mehr als 23 Millionen Inhalativa

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Nicht jeder Inhalator ist für jeden Patienten geeignet. Pulverinhalatoren werden vom eigenen Atemzug gesteuert, das bedeutet, dass der Wirkstoff durch Ansaugen freigesetzt wird und die Tiefe und Menge der Inhalation von dem eigenen Atemvolumen abhängig ist. Je kräftiger der Einatemzug desto tiefer die Inhalation.

Diese Inhalatoren sind nicht für Kinder unter fünf Jahren und Patienten mit eingeschränkter Lungenfunktion geeignet. In diesen Fällen kann auf Dosieraerosole ausgewichen werden. Hier wird die Wirkstofflösung durch ein Ventil gepresst. So werden kleine Tröpfchen erzeugt, das sogenannte Aerosol.

Das FCKW-freie Treibgas verdunstet und der Wirkstoff gelangt in die Bronchien. Der Sprühstoß wird durch Drücken auf den Wirkstoffbehälter ausgelöst. Drücken und Einatmen sollten zeitgleich erfolgen, dabei ist Koordination gefragt.

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