Twens: Vergessene Zielgruppe in Apotheken

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Wenn es darum geht, die Besuchsfrequenz zu erhöhen, geht das offenbar nur über den Geldbeutel und kleine Aufmerksamkeiten: Rund 69 Prozent der Befragten gaben generell günstigere Preise als Bedingung an. Jeweils jeder dritte Befragte würde häufiger in die Apotheke gehen, wenn es mehr Sonderangebote sowie mehr Give-Aways und Pröbchen gäbe und jeder fünfte, wenn mehr Aktionen in der Apotheke durchgeführt würden. 14,6 Prozent wünschen sich, dass bestellte Medikamente nach Hause geliefert würden und knapp 14 Prozent, dass das Apothekenpersonal fachlich besser beraten würde.

Rund jeder Zehnte gab außerdem an, sich eine anonymere und individuellere Beratung zu wünschen. 7,4 Prozent der Befragten wünschten sich ein attraktiver gestaltetes Apothekenambiente, etwa durch hellere Innenräume. 5,3 Prozent wollen mehr attraktive Shop-in-Shop-Regale und 5 Prozent ein breiteres Sortiment in der Apotheke.

Im November und Dezember 2014 wurden bundesweit 1120 Personen im Alter von 21 bis 29 Jahren online befragt. Dabei spielte auch eine Rolle, wie junge Erwachsene Pharma- und Onlinewerbung beurteilen, welche Bedeutung soziale Netzwerke zur Information über Gesundheitsthemen haben und wie wichtig das Markenimage von OTC-Präparaten ist. Auch die Preissensibilität beim Kauf von OTC-Arzneimitteln und sonstigen Gesundheitsprodukten wurde abgefragt.

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