Fachsprachenprüfung

Wie viel Deutsch man als Apotheker können muss APOTHEKE ADHOC, 17.04.2019 09:00 Uhr

Doch dazu muss das Angebot strukturiert sein. Der Deutschkurs besteht aus zwei Teilen: einem allgemein- und einem fachsprachlichen Teil. Im ersten Kursteil werde die Teilnehmer mit dem Wortschatz vertraut gemacht, wobei vor allem Texte aus dem pharmazeutisch-naturwissenschaftlichen Bereich zum Einsatz kommen. Das dort Erlernte wird dann im fachsprachlichen Teil vertieft. Dieser konzentriere sich auf die „sprachlichen Begrifflichkeiten und Feinheiten im Bereich Pharmazie“, so die LAK.

Haben die Absolventen den Kurs hinter sich, geht es von Freiburg nach Stuttgart. Dort, bei der LAK, steht dann die einstündige Fachsprachenprüfung an. Auch die ist aufgeteilt, diesmal in drei Abschnitte: ein simuliertes Gespräch zwischen Apotheker und Patient, eine schriftliche Prüfung und ein simuliertes Gespräch zwischen zwei Apothekern. Der Patient soll dabei im Rahmen der Arzneimittelabgabe über ein Arzneimittel, arzneimittelbezogene Probleme und mögliche Risiken aufgeklärt werden. „Insbesondere weisen Sie den Patienten auf die sachgerechte Anwendung, Aufbewahrung und Entsorgung des Arzneimittels hin und klären ihn über mögliche Neben- oder Wechselwirkungen auf“, so die LAK.

Im schriftlichen Prüfungsteil sollen die Apotheker nachweisen, dass sie zum formellen Schriftverkehr fähig sind. Sie müssen den AMK-Berichtsbogen über unerwünschte Arzneimittelwirkung ausfüllen und eine „kurze, im Rahmen des Apothekenalltags übliche formelle E-Mail oder ein Fax“ schreiben. Zu guter Letzt muss ein anderer Apotheker über einen Patienten, Nebenwirkungen und Angaben der Fachinformation informieren. Ein kleines Trostpflaster, falls das alles nicht gelingt: Wenigstens kann die Prüfung beliebig oft wiederholt werden.

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