Haiti

Apotheker helfen Hurrikan-Opfern APOTHEKE ADHOC, 29.10.2016 14:55 Uhr

Berlin - Der Wirbelstum Matthew hat große Teile Haitis verwüstet. Westen und Südwesten des Inselstaates wurden stark getroffen. Ländliche Gebiete sind schwer zugänglich – der Zugang zu Trinkwasser fehlt und die Gefahr der Cholera wächst. Hilfe wird in weiten Teilen des Landes benötigt. Humanitäre Hilfe kommt auch aus Deutschland – die Apotheker ohne Grenzen (AoG) sind seit dem 13. Oktober vor Ort.

Letzten Samstag sind zwei Apothekerinnen gemeinsam mit AoG-Geschäftsführerin Eliette Fischbach in die Hauptstadt des Inselstaates aufgebrochen. Port au Prince wurde vom Wirbelsturm nicht so stark getroffen wie vom Erdbeben 2010. Die Herausforderung dieses Mal: die entlegenen Gebiete zu erreichen. Besonders der Süden des Inselstaates sei schwer zugänglich. Fischbach leistet seit 2011 humanitäre Hilfe bei AoG. Bereits 2012 war sie auf Haiti in einem Langzeitprojekt tätig. Sie helfe bei der Entwicklung der Notfallprojekte, organisiere den Papierkram, den Arzneimittelimport und die Kommunikation mit den Ämtern, berichtet sie am Telefon. Ihr Einsatzort ist Port au Prince, von dort aus koordiniert sie die Teams, deren Aufstellung vor Ort und hält den Apothekern den Rücken für ihre pharmazeutische Arbeit frei. Die Apothekerinnen Dorothea Wedler und Barbara Leimkugel sind bereits am Dienstag nach Les Cayes aufgebrochen, um die Medikamentenversorgung der Sturmopfer zu verbessern. Sie arbeiten in der Apotheke vor Ort und unterstützen die mobilen Teams. Den sogenannten Mobile Clinics gehören ein Arzt, eine Krankenschwester und ein Apotheker an. Das Team hat die Aufgabe, die Opfer in schwer zu erreichenden abgelegenen Regionen, die verletzt und obdachlos sind, zu versorgen. Ein weiteres ehrenamtliches Team zur Unterstützung wird nächste Woche in Deutschland starten. Ein viertes pharmazeutisches Duo stehe auf Abruf bereit.

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