Verbraucherzentrale

Vorsicht vor hochdosiertem Vitamin D Nadine Tröbitscher, 12.07.2018 11:25 Uhr

„Verbraucher sollten diese Produkte unbedingt meiden. Eine regelmäßige tägliche Vitamin D-Zufuhr von über 100 µg kann die Calciumausscheidung über die Niere erhöhen, im fortgeschrittenen Stadium die Nieren schädigen und zum Nierenversagen führen“, so Willers. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat das sogenannte Tolerable Upper Intake Level (UL) von 100 µg festgelegt. Wird diese Menge Vitamin D täglich und langfristig nicht überschritten, seien keine negativen Auswirkungen zu erwarten.

Zufällig ausgewählt wurden: Abtei als Wochendepot, Altapharma Viatmin D 1000 I.E., Anton Hübner Tropfen 800 I.E., Börner, Taxofit D3 1500 I.E. Depot und Tropfen, Doppelherz aktiv 1500 I.E. und Tetesept 1700 aus dem stationären Handel. Online wurden die „Amazon's choice“ Vihado, Tauron, Supptrade, Alpha Foods und Vitabay gekauft.

Im Ergebnis überschreiten nur die Produkte von Anton Hübner, Börner und Vihado die täglich empfohlene Höchstmenge von 20 µg nicht. Abtei entspricht dem Referenzwert nur, wenn die wöchentliche Zufuhr betrachtete werde. Aus Sicht der Verbraucherzentrale ist das Präparat aufgrund des Einnahmeintervalls nur bedingt geeignet.

Bemängelt werden Verzehrangaben von mehr als der Hälfte der Produkte. Vier NEM seien missverständlich und unzureichend deklariert. Alpha Foods empfiehlt, eine Kapsel bei Bedarf zu schlucken, Supptrade und Vitabay sprechen sich für eine Einnahme am 20. und 50. Tag aus. „Praxisfremd“, urteilt die Verbraucherzentrale. Zudem verleite der Hinweis zu einer willkürlichen Einnahme. „Nicht geeignet“, lautet daher das Testurteil.

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