Vorsicht vor hochdosiertem Vitamin D

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Auch die Taxofit-Produkte aus dem Hause Klosterfrau schneiden nicht besser ab. Die Einnahmeempfehlung für die Tropfen laute: „Gewünschte tägliche Menge“ zwischen drei bis fünf Tropfen. Dies setze voraus, „dass der Verbraucher in der Lage ist, die angemessene Dosis und den individuellen bedarf beurteilen zu können“, schreibt die Verbraucherzentrale. Die Internetprodukte (außer Vihado) fallen besonders negativ auf.

Das Fazit: Eine Substitution von Vitamin D ist in den meisten Fällen nicht nötig. Auch wenn es sich bei der Höchstmengenempfehlung von BfR nur um einen Schätzwert handele und keine gesetzliche Vorschrift, trage dieser zum Schutz der Gesundheit der Verbraucher bei. „Viel hilft nicht viel!“

Die Verbraucherzentrale fordert die Hersteller auf, im Sinne des Verbraucherschutzes die Empfehlungen des BfR und der Fachgesellschaften einzuhalten. Packungsgrößen sollten sinnvoll gestaltet und Verzehrempfehlungen unmissverständlich formuliert werden. Außerdem wird die Politik aufgefordert nationale Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in NEM festzulegen.

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