Aufräumarbeiten in Flut-Apotheken

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Mayer bedient Kunden derzeit in ihrer Hauptapotheke, der Rössler-Apotheke in Untermünkheim. Außerdem hat sie den Botendienst ausgeweitet; ihre Fahrzeuge sind von dem Unwetter nicht beschädigt worden. „Wir tun unser Möglichstes, damit die Versorgung aufrecht erhalten wird“, erklärt sie.

Auch ihre Mitarbeiter spüren die Folgen der Katastrophe: Ein Approbierter habe eine Woche Urlaub genommen. „Er muss sich ein neues Auto besorgen – sein Wagen ist weggeschwommen“, sagt Mayer. Zwei Angestellte hätten ohnehin feste Arbeitszeiten in der Hauptapotheke. Eine Aushilfskraft, die Mayer noch beschäftigt, wird im Moment nicht eingesetzt.

In der Rössler-Apotheke ist derzeit ebenfalls einiges zu tun. „Wir haben in dieser Woche einen Rowa bekommen“, so Mayer. Eigentlich habe sie gar keine Zeit, sich um den Umbau der Hauptapotheke zu kümmern. Manchmal gibt es Momente, in denen Mayer die Hoffnung fast verlässt: „Apothekern wird es sowieso schwer gemacht und dann kommt noch eine existenzbedrohende Katastrophe hinzu.“

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