Timing, Technik und Routine: Zähne richtig pflegen

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Kinder sollten die richtige Putztechnik aber erst mit einer Handzahnbürste lernen, bevor sie später vielleicht auf eine elektrische Zahnbürste umsteigen. Die ABDA ergänzt, dass die Zahnbürste einen möglichst kleinen Kopf haben sollte, damit man an alle Bereiche im Mund gut herankommt.

Nicht zu viel Druck machen: Wer zu stark aufdrückt, verschleißt nicht nur die Zahnbürste. „Schrubben führt auch zu Schäden am Zahnfleisch und insbesondere am Zahnhals“, sagt Oesterreich. „Die Zahnhartsubstanz wird regelrecht weggescheuert.“ Der Druck beim Putzen sollte 150 Gramm entsprechen – wie wenig das ist, kann jeder ausprobieren, indem er mit der Zahnbürste auf eine Küchenwaage drückt. Sind die Borsten der Zahnbürste schon nach vier Wochen verbogen, ist das ein Anzeichen für zu viel Druck. Normalerweise sollte man eine Zahnbürste etwa alle drei Monate austauschen.

Eine Routine entwickeln: Am besten putzt man immer in der gleichen Reihenfolge. So stellt sich eine Routine ein, und kein Bereich wird vergessen. Kropp empfiehlt die KAI-Technik: Erst die Kauflächen, dann die Außenseiten und dann die Innenseiten putzen. Geputzt wird von Rot (Zahnfleisch) nach Weiß (Zahn). Am besten ist dabei eine fegende Bewegung, empfiehlt Oesterreich.

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