Telemedizin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

, Uhr

„Die Therapeuten bereiten das Arztgespräch unter Einsatz von Fragebogentests vor, erklären den Patienten und Eltern die Behandlungsschritte oder betreuen sie direkt im familiären und sozialen Umfeld”, hieß es bei der Präsentation des Projektes. Die Behandlung selbst obliege weiterhin dem Facharzt, da er die Therapie parallel verfolge und sich jederzeit einschalten könne. Ein weiterer Vorteil: Der Patient muss keine langen Wege zum Facharzt zurücklegen.

„Dieses Projekt zeigt, dass es mit Hilfe ausgereifter telemedizinischer Ansätze möglich ist, fachärztliche Versorgung im ländlichen Raum anzubieten – und das sogar für Erkrankungen, die sehr gesprächsintensive und häufige Patientenkontakte erfordern”, betonte Rainer Striebel, Vorstand der AOK Plus. Es gehe darum, die ärztliche Versorgung im Freistaat „durch neue und moderne Wege zu stärken”, betonte der Landesgeschäftsführer der Barmer in Sachsen, Fabian Magerl.

Die Chefin der DAK-Gesundheit, Christine Enenkel, wies darauf hin, dass Ärzte durch die Telemedizin ihre Praxisabläufe bei der Betreuung optimieren können. „So bleibt mehr Zeit für die kleinen Patienten, die auf den direkten Arztkontakt angewiesen sind und nun einen zeitnahen Zugang bekommen.”

„Nur wenn wir auch neue Ideen zulassen, werden wir die Probleme der ärztlichen Versorgung auf dem Land in den Griff bekommen”, unterstrich Silke Heinke, Leiterin der Verbandes der Ersatzkassen im Freistaat.

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand und abonnieren Sie den Newsletter von APOTHEKE ADHOC.

 

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Bärbel Bas als Bundestagspräsidentin
Gesundheitspolitikerin führt den Bundestag»
Koalitionsverhandlungen
Geheimsache Gesundheitspolitik»