TV-Tipp

Marktcheck testet Versandapotheken Nadine Tröbitscher, 14.03.2017 15:26 Uhr



Der Groll der deutschen Vor-Ort-Apotheken sei groß, denn meist seien Internetapotheken günstiger. So zahlten Verbraucher kein Porto, wenn sie ein Rezept einlösen, und erhielten zusätzlich noch einen Rabatt, wie am Beispiel von DocMorris aufgeführt werde. Würden OTC-Produkte bestellt, variiere die Freigrenze für Porto zwischen 10 und 20 Euro. Nach etwa ein bis vier Tagen sei die Ware da.

Diskutiert wurde in der Sendung auch die Beratungspflicht. Kunden stehe zwar ein beratender Apotheker zur Verfügung, dieser sei jedoch nur telefonisch zu erreichen. Rufe der Patient also nicht an, finde auch keine Beratung statt. Gerade ältere Kunden scheuten sich noch, den unpersönlichen Service in Anspruch zu nehmen.

Laut Experten lohne sich der Versandhandel für chronisch Kranke, so das Fazit des Beitrags. Großbestellungen würden mit einem hohen Rabatt belohnt, Patienten könnten so sparen. Für die akute Versorgung sei jedoch weiterhin eher die Vor-Ort-Apotheke geeignet. Laut Bericht können seriöse Versandapotheken eine Alternative zu niedergelassenen Apotheken sein. Vor allem rezeptfreie Medikamente seien im Netz günstiger, hieß es. Dass sich die deutschen Apotheken derzeit im Nachteil sehen und auf eine neue gesetzliche Regelung hoffen, wurde jedoch nur kurz angeschnitten.
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