Studien

Haustiere fördern Gesundheit dpa, 21.12.2012 10:01 Uhr

Neben den physischen Auswirkungen können Tiere darüber hinaus der Psyche guttun. Hier gilt vor allem: Wer alleine wohnt und ein Haustier hat, fühlt sich nicht nur weniger einsam, sondern findet tatsächlich leichter Anschluss an andere Menschen. Das haben verschiedene Studien nachgewiesen. „Tiere schaffen einen unverfänglichen Anlass für ein Gespräch“, erklärt Detlev Nolte, Generalsekretär des Forschungskreises Heimtiere in der Gesellschaft, das Phänomen.

Hinzu kommt das gute Gefühl, von seinem Tier gebraucht zu werden. „Das tut jedem Menschen gut“, sagt Kopernik. Auch kranke Menschen können profitieren: „Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass ein Tier eine zusätzliche Motivation sein kann, um wieder auf die Beine zu kommen.“

Bei Traurigkeit können Tiere ebenfalls helfen. „Unser Forschungskreis hat mal eine Untersuchung gemacht, welche Funktion Hunde bei Kindern hatten, wenn die Eltern sich scheiden ließen“, berichtet Nolte. Das Ergebnis: Hunde können dann als eine Art neutraler Dritter agieren, der sich die Sorgen einfach nur anhört ohne etwas zu erwidern. „Allein die bloße Anwesenheit oder die Berührung eines Tieres kann bereits helfen, sich zu beruhigen.“

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