Zyto-Schmuggel

Staatsanwälte ermitteln gegen Lunapharm APOTHEKE ADHOC, 13.07.2018 11:15 Uhr aktualisiert am 13.07.2018 14:17 Uhr

Das Gesundheitsministerium untersagte laut Kontraste der Firma den Handel mit den betroffenen Krebsmedikamenten aus Griechenland, entzog dem Pharmahändler aber nicht die Großhandelserlaubnis. Dazu teilte das Ministerium mit, es lägen „keine Hinweise vor, dass mit Arzneimitteln, die Gegenstand von Straftaten geworden sind oder die in ihrer Qualität beeinträchtigt sind, gehandelt wurde.“

Apotheker Dr. Franz Stadler zeigt sich im Kontraste-Beitrag besorgt: „Das sind sehr sensible Wirkstoffe.“ Wenn deren Kühlung nicht gewährleistet sei, „dann klumpen die Proteine, verändern sich. Für Patienten ist das eine total schlechte Nachricht.“ Dass die Behörden nicht eingeschritten sind, „verstehe ich nicht“, so Stadler, „da funktioniert unser System nicht mehr.“ Auch der Onkologe Professor Dr. Wolf-Dieter Ludwig von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft kritisierte in der Sendung das Verhalten des Brandenburger Gesundheitsministeriums als „verantwortungslos“. Die Behörde hätte nach ersten Hinweisen eine Warnung an Ärzte und Patienten herausgeben müssen und dafür sorgen müssen, „dass diese Medikamente so rasch wie möglich aus dem deutschen Markt verschwinden.“

Auch die oberste griechische Arzneimittelaufsicht EOF äußerte sich verwundert, dass der Skandal in Deutschland nie bekannt wurde und Lunapharm die Lizenz nicht entzogen wurde: „Im Augenblick, als man die deutschen Behörden informiert habe, dass illegale Medikamente im Umlauf seien, „hätte man die Öffentlichkeit informieren können“, sagte Ioannis Malemis von der EOF.

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