Refill-Station: Wasser für den guten Zweck

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Bisher wurde das Angebot zwar schon von einigen Menschen genutzt, insgesamt sei das Projekt im relativ kleinen Gronau jedoch noch nicht angekommen. Vor allem in größeren Städten ist der Trend bereits bekannt und verbreiteter. Außerdem spiele die Jahreszeit eine wichtige Rolle, findet Wiegert: Denn das Auffüllen von Trinkwasser sei ein klares „Sommerthema“. Daher sei das Angebot bisher nicht sehr häufig genutzt worden. „Wir haben ja erst relativ spät im Sommer gestartet“, erklärt Wiegert. Der Apotheker ist gespannt, ob im nächsten Sommer mehr Menschen das Angebot nutzen. Bis dahin habe das Projekt vermutlich auch noch generell an Bekanntheit gewonnen.

„Es ist schön mit kleinen Dingen helfen zu können“, sagt Wiegert. Ohne großen Aufwand oder wesentliche Mehrkosten könne so ein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet werden. Außerdem habe die Apotheke eigentlich nur Vorteile: „Man tut etwas Gutes, bietet Kunden etwas Positives an und macht auf sich aufmerksam“, fasst Wiegert zusammen. Nachteile kann der Apotheker keine erkennen. „Man zahlt ja nichts dafür.“ .Außerdem gehöre das Glas Wasser für eine Tabletteneinnahme vor Ort ja ebenso zur Beratungsleistung dazu. Statt einem Glas eine Flasche zu füllen sei schließlich kein großer Unterschied. „Und finanziell ist das keine spürbare Belastung, es kostet ja nicht die Welt.“

Zudem sei es natürlich ein Marketingbaustein, der das Image der Apotheke nach außen trage. „Es kann schon ein gutes Marketing-Tool sein“, meint Wiegert. Vor allem für Apotheken in Fußgängerzonen oder Lauflagen könne er sich einen Mehrwert gut vorstellen. Besonders in den warmen Sommermonaten könnte das Angebot in Zukunft stärker genutzt werden. Neben der Refill-Station engagiert die Apotheke sich auch in anderen Punkten für das Thema Nachhaltigkeit. Bereits vor einiger Zeit wurde komplett auf Papiertüten umgestellt, bald soll jedoch zusätzlich ein Punktesystem in der Apotheke eingeführt werden: Kunden, die ihre Tüte wiederverwenden, werden somit belohnt. „Papier ist zwar besser als Plastik, noch besser ist es jedoch, wenn die Tüte dennoch wiederverwendet wird“, erklärt Wiegert.

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