47-mal mit Macheten und Pistolen auf Apotheken

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In einer Broschüre gibt die BGW Verhaltenshinweise. „Denken Sie daran, dass die Täter unter hohem Druck oder möglicherweise unter Entzug stehen und sich stark irrational und unberechenbar verhalten könnten.“ Man solle äußerlich ruhig, verbindlich und selbstsicher auftreten und die Anweisungen des Täters befolgen. Mit verschiedenen Maßnahmen, so die BGW, könnten auch Apothekeninhaber die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl ihrer Beschäftigten erhöhen: Regale oder Plakate sollten so platziert werden, dass der Blick nach außen frei sei, die Verkaufsräume sollten gut ausgeleuchtet sein, mit 300 Lux in der Offizin, 500 Lux im Kassenbereich.

Zudem sollten im Verkaufsraum Notrufanlagen mit Alarmknopf eingerichtet werden. Das Ausgabefenster für den Nachtdienst sollte so gestaltet sein, dass niemand hindurch greifen oder es zerschlagen könne. Zudem sollten die Bargeldbestände vor Ort möglichst niedrig gehalten werden. Mit dem Team solle trainiert werden, wie man sich im Notfall zu verhalten habe, geheime Warnsignale sollten verabredet werden.

Deutlich häufiger treten übrigens Einbrüche beziehungsweise Einbruchsversuche auf: Im vergangenen Jahr wurden in den zehn Bundesländern, die hierzu Statistiken teilen, mehr als 750 Fälle registriert. Die Aufklärungsquote variiert zwischen 14 und knapp 60 Prozent.

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