„Echte Kommunikation ist die nächste große Sache“

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Selbst negative Posts müssen nicht per se schlecht für das Firmenimage sein. Sie könnten ins Positive umgedreht werden, sagt Gunkel. Wichtig sei es, Kunden in den sozialen Medien ernst zu nehmen.

Follower würden zwar als „Währung“ im Netz gehandelt, seien es aber nur bedingt, sagte Gunkel. „Besser als Follower sind Botschafter der Marke. Denn das Folgen allein lässt noch keinen Dialog zu Kunden entstehen“, erklärt sie. Wenn Follower dagegen für die Marke aktiv würden und für sie sprechen, sei das „super glaubwürdig“. Bei Ottobock gehört etwa der Sprinter Heinrich Popow dazu, der 2012 über die 100 Meter eine paralympische Goldmedaille gewonnen hat.

Gunkel empfiehlt darüber hinaus, die eigene Community genau zu kennen. Hier seien Apotheker im Vorteil, die direkten Kontakt zu ihren Kunden hätten. Gerade im Gesundheitsbereich entwickelten sich Menschen schnell zu Experten. „Das Wissen der Betroffenen können Unternehmen in den sozialen Medien einfangen und nutzen“, sagt sie.

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