Beitrag zu Vitamin D und Sinusitis

NDR Visite: Nasensprays ersparen das Antibiotikum APOTHEKE ADHOC, 23.01.2019 12:26 Uhr

Der Körper benötigt Vitamin D, um Calcium aus der Nahrung aufnehmen zu können und das dieses dann in den Knochen eingelagert wird, so Osteologe Professor Dr. Michael Amling. Entscheidend sei dies nicht nur für das Wachstum, sondern auch für die Reparatur und Prävention von Knochenbrüchen. Daher rät der Osteologe im Falle eines Knochenbruchs den Vitamin D-Spiegel bestimmen zu lassen. Als ideal gilt ein Wert von 30 ng/ml. Bei Werten geringer als 20 ng/ml sprechen Mediziner von einem Mangel.

Risikogruppen für einen Vitamin D-Mangel sind vor allem ältere und immobile Patienten, aber auch Patienten mit einer Nierenschwäche, erklärt Internist Professor Dr. Martin Nitschke. Denn die eingeschränkte Nierenfunktion führe dazu, dass weniger Vitamin D gebildet wird. Dieser Mangel könne bei den Betroffenen oft zu einer gefährlichen Calcium-Fehlverteilung führen. In der Folge werde Calcium „an der falschen Stelle eingebaut“, was zu einer stark beschleunigten Gefäßverkalkung führt.

Das Fazit: „In der dunklen Jahreszeit ist das Risiko eines Vitamin D-Mangels hoch. Dieser Mangel sollte auf jeden Fall ausgeglichen werden um Knochen und Gefäße zu schützen und das Immunsystem zu stärken. Wer allerdings keinen Mangel hat, dem bringen Vitamin D-Präparate nichts.“

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