200. Geburtstag Theodor Fontanes

Lieber Buchstaben als Mumien Silvia Meixner, 16.01.2019 15:16 Uhr

Apotheker Fontane hat wohl auch die medizinischen Möglichkeiten von Mumien und Krebsaugen geschätzt und in den Offizinen, in denen er seinen Dienst versah, angepriesen. Geboren wurde er am 30. Dezember 1819 in Neuruppin als Sohne des Apothekers Louis Henry Fontane. Und wer weiß, was aus ihm geworden wäre, hätte dieser nicht eine fatale Leidenschaft zum Kartenspiel Whist gehabt – und auf diese Weise sein Vermögen verloren. Für Sohn Theodor gab es also keine Apotheke zu erben. Im Alter von 15 Jahren ging Fontane nach Berlin, zuerst besuchte er eine Gewerbeschule, dann absolvierte er eine Apothekerlehre in der Apotheke zum Weißen Schwan.

„Er besteht die Prüfung, hat dann ein kurzes Intermezzo in einer Apotheke in Burg bei Magdeburg, wo er nur ein paar Monate arbeitet“, erzählt Museumsleiterin Annette Schiffner. „Danach bewirbt er sich in der Leipziger Hofapotheke zum Weißen Adler.“ Von April 1841 bis Februar 1842 arbeitete er dort als Apothekergehilfe.

Fontane erkrankte an rheumatischem Fieber und wechselte nach seiner Gesundung in die Salomonis-Apotheke in Dresden. Als er zum Militärdienst musste, kehrte er zurück zu seinem Vater nach Letschin, absolvierte sein Pflichtjahr und bereitete sich auf seine Apothekerprüfung vor. „Er hat die Prüfung als Apotheker erster Klasse bestanden“, sagt Schiffner.

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