Deutschlands jüngste Chefapothekerin

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Mit dem ehemaligen Chefapotheker Dr. Johann Schurz hatte sie keine Überschneidungen, weil dieser bereits im Dezember 2015 in Pension ging. „Das war zwar schade, weil so die Einarbeitung fehlte – aber ich kann ihn jederzeit anrufen, wenn ich Fragen habe“, sagt Kunkel.

Ihr ist zudem wichtig, einen eigenen Weg zu finden und neue Denkanstöße einzubringen: So geht sie mit auf interdisziplinäre Visiten auf den Intensivstationen, was es zuvor in Würzburg nur auf vereinzelten Stationen gegeben hatte. „Klinikapotheker sollten mehr sein als Arzneimittellieferanten – weil Apotheker viel mehr können“, so Kunkel.

Sie führt nun ein Team von 60 Mitarbeitern, darunter 13 Apotheker. Im Vergleich zu ihrer Arbeit in Mainz trägt sie mehr Verantwortung, führt etwa die Einkaufsverhandlungen, begleitet die Anbindung der Apotheke an eine elektronische Verschreibungssoftware. Trotz ihrer nur 35 Jahre als Chefin wahrgenommen zu werden, sei bislang kein Problem gewesen: „Das Alter ist weniger entscheidend als das Auftreten. Wichtig ist, dass man weiß, was man erreichen möchte und dafür gute Argumente liefert.“

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