Deutschlands jüngste Chefapothekerin

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Kunkel hatte im Rahmen ihrer Doktorarbeit unter anderem den Patienten anhand eines selbstgestalteten Medikationsplans mit Bildern ihre Arzneimitteltherapie erklärt. Das sei gerade bei der etwas älteren Patientengruppe wichtig, damit sie die Umstellung ihrer Medikation von der öffentlichen auf die der Krankenhausapotheke verstehen. „Die Medikamente sollen schließlich nicht in der Schublade landen“, sagt Kunkel. Sie konnte außerdem messen, dass ein Apotheker im Behandlungsteam die Dauer von Problemen mit Arzneimitteln auf Station deutlich verkürzen konnte.

Insgesamt blieb Kunkel zehn Jahre in der Klinikapotheke Mainz. Sie verantwortete dort die Arzneimittelausgabe und begleitete den Einbau des größten Rowa in einem deutschen Krankenhaus. „Als das Projekt abgeschlossen war, merkte ich, dass ich neue Herausforderungen brauchte“, sagt sie.

Krämer, ihre damalige Chefin, unterstützte diesen Wunsch: Sie wies Kunkel darauf hin, dass der Leiter der Klinikapotheke Würzburg in Ruhestand gehen wolle. „Das war für mich der Jackpot: Leiterin einer Uniklinikapotheke in der Nähe meiner Heimat“, sagt Kunkel. Im März trat sie die Stelle an.

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