„Die Ärzte sehen uns als Ergänzung“

, Uhr

Für rund sechs bis sieben Patienten jeden Tag macht Kantelhardt bei Einlieferung eine Medikationsanamnese: Sie stellt von der Haus- auf die Klinikmedikation um, überprüft Wechsel- und Nebenwirkungen und die Notwendigkeit der Medikation. „Die Patienten freuen sich, in den Händen einer Fachfrau zu sein“, sagt sie.

Schon hier habe es häufig Interventionsbedarf gegeben. Bei Aufnahmepatienten müsse bei jedem zweiten interveniert werden: „Häufig stelle ich Doppelverordnungen und Überdosierungen fest.“ Achten müsse man auch auf mögliche Fehler bei der Übertragung der Hausmedikation.

Im Klinikalltag müsse sie bei jedem dritten Patienten eingreifen, sagt Kantelhardt. Sie müsse etwa darauf achten, dass Maximaldosen angegeben würden und reagieren, wenn es keine Indikation mehr für die Medikation gebe – besonders häufig bei antibiotischer Therapie.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Drei Wochen abgeschaltet
Facebook erlaubt Vagisan wieder»
Familienpackung für die Hausapotheke
Nasic kommt im Doppelpack»
Nur noch eine Rezeptur pro Verordnung
Platzmangel durch Hash-Code und Z-Daten»
Dosierungsangabe
Achtung Retax: >>2x»