Kräuterlikör vom Apotheker

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Die Produktpalette ist seitdem um andere Spirituosen erweitert worden. Vor fünf Jahren bezog das Unternehmen neue, modernere Produktionsräume, allerdings weiterhin in Karlsbad. Denn das Quellwasser der Stadt ist eine Zutat des Becherovka.

Um die etwa 20 Kräuter und Gewürze, deren Essenzen Bestandteil des Likörs sind, wird hingegen ein großes Geheimnis gemacht: So kennen nach Angaben des Unternehmens nur zwei Mitarbeiter die genauen Zutaten, die nicht nur aus Tschechien, sondern auch aus Südafrika, Australien und Indonesien stammen. Sie stellen die Mischung weiterhin in der sogenannten „Drogikamr“ in der ersten Becherovka-Fabrik zusammen.

Die alten Fabrikräume beherbergen nun das Jan-Becher-Museum, die Apotheke „Zu den drei Lerchen“ ist inzwischen ein Wohnhaus. Hedda Becher, die letzte Firmeneigentümerin aus der Gründerfamilie, starb im Jahr 2007 – genau 200 Jahre nach dem ersten Verkauf des Kräuterlikörs.

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