„Jetzt wird jede Spritze gebraucht“

Impfzentrum hofft auf Apotheken

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Die Mehrheit der Menschen wollen auch im Impfzentrum „das gute Stöffchen“, so Hirsch. Dazu komme der regionale Bezug, da Biontech seinen Firmensitz in Mainz habe. Bei den Diskussionen fehlten medizinisch-rationale Begründungen. Einen Teil der Nachfrage nach Comirnaty kann man im Impfzentrum bedienen. Insgesamt 5000 Dosen des Biontech-Impfstoffes sagte das Land zu. Dazu kommen 6000 Dosen des Moderna-Impfstoffes. „Die Termine sind bis zum 13. Dezember vorgeplant.“

25 Prozent Erstimpfungen

Die Bestellungen laufen über die Landesregierung. Geliefert wird wie in der ersten Runde über den privaten Pharmagroßhändler Krieger. „Wir haben ausreichend Impfstoff“, sagt Hirsch. Besonders weil für die Boosterimpfung mit Spikevax nur die Hälfte der Dosis nötig sei, die für die Grundimmunisierung verwendet wird. „Das nimmt uns enorm den Druck.“ 75 Prozent der Termine entfielen auf Boosterimpfungen.

Über den Anteil an Erstimpfungen freut sich Hirsch. Nachgetreten – etwa warum die Patient:innen nicht früher gekommen seien, als Impfstoff weggeschmissen werden musste – werde nicht. „Wir schauen nach vorne und sind froh, über jeden, der kommt.“ Viele Dosen seien jedoch in seinem Impfzentrum nicht verfallen – insgesamt seien es bis September rund 20 Dosen des AstraZeneca-Impfstoffes gewesen. Während der ersten Kampagne wurden in Ingelheim 125.000 Dosen gespritzt, seit Mittwoch kamen bereits 4000 dazu.

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