HIV: Weniger Menschen neu infiziert

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Insgesamt lebten laut RKI Ende 2017 rund 86 000 Menschen im Land mit HIV. Trotz der rückläufigen Gesamtentwicklung gibt es teils auch andere Trends. So wuchs die angenommene Zahl der Infizierten in Deutschland, die selbst noch nichts von der Diagnose wissen, in den Vorjahren leicht an: von etwa 10.800 Ende 2011 auf geschätzt 11.400 Ende 2017. Rückläufig ist sie jedoch bei homo- und bisexuellen Männern.

Bei Heterosexuellen wird in den vergangenen Jahren ein langsamer Anstieg der Neuinfektionen gesehen. Ihnen fehlt es laut RKI oft an einem Bewusstsein für ein HIV-Risiko. Dadurch ließen sich die Menschen seltener testen. Bei Frauen werde die Mehrheit der HIV-Diagnosen erst beim routinemäßigen Schwangeren-Screening gestellt.

Zudem gibt es geschätzt 6000 Menschen hierzulande, die zwar diagnostiziert wurden, aber noch nicht behandelt werden. Das können etwa Menschen ohne Papiere oder ohne Krankenversicherung sein.

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