Mit Axt erschlagen

Hamburger Apothekermord: Hat die Tat einen politischen Hintergrund? APOTHEKE ADHOC, 14.03.2019 14:06 Uhr

Berlin - Im Fall des getöteten Hamburger Apothekers hat die Polizei zwar keine neue heiße Spur, aber eine Vermutung: Mohamed Joune soll Mitglied einer syrischen „Schattenregierung“ mit Sitz in Paris gewesen sein. Möglicherweise hat er sich dadurch Feinde gemacht.

Der Mord an dem Hamburger Apotheker wirft viele Fragen auf – Fragen, die die Ermittler bislang nicht klären konnten. Joune, Inhaber der Vivo-Apotheke im Hamburger Stadtteil Harburg, war am 15. Januar von einem oder mehreren Unbekannten mit einer Axt getötet worden. Der oder die Täter hatten rund zwei Dutzend Mal auf ihr 48-jähriges Opfer eingeschlagen.

Die Tat ereignete sich abends gegen 19.30 Uhr in der Fußgängerzone von Harburg. Passanten torkelte ein schwer verletzter Mann entgegen, der schließlich zusammenbrach. Rettungskräfte unternahmen Reanimationsmaßnahmen, wenig später wurde im Krankenhaus Harburg der Tod des Apothekers festgestellt. Die Ermittlungen ergaben bisher keine heiße Spur, mehrfach wurden rund um den Tatort Spuren gesichert, Zeugen und Menschen aus dem Umfeld des Apothekers befragt.

Laut „Hamburger Abendblatt“ gerieten zwei syrische Landsleute des Mordopfers Ende Februar ins Visier der Mordkommission. Beide sind Unternehmer und sollen nach Erkenntnissen der Ermittler Streit um Verträge oder Geld mit dem Apotheker gehabt haben. Die Vernehmungen der beiden Männer brachten kein Ergebnis, der Tatverdacht konnte nicht erhärtet werden. Sie befinden sich weiter auf freiem Fuß.

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