Nach tödlichen Schüssen

Halle: Apotheken harren aus APOTHEKE ADHOC, 09.10.2019 17:57 Uhr

Eine Person wurde laut Polizei festgenommen. Die Einsatzkräfte sind mit starker Präsenz in und um Halle präsent. Hubschrauber kreisen über die Stadt. Laut Bild.de wollten die Täter die Türen von einer Synagoge aufschießen. Spekulationen über eine Geiselnahme in einem Edeka-Markt konnte die Polizei nicht bestätigen.

Am Mittag fielen mehrere Schüsse in Halle. Mindestens zwei Menschen wurden getötet, auch Verletzte soll es geben. Die mutmaßlichen Täter waren mit einem Fahrzeug flüchtig. Die Polizei bat Anwohner, ihre Häuser nicht zu verlassen oder sich in Sicherheit zu bringen. Die Straßen sollten gemieden werden. Auch im nahe gelegenen Landsberg sollen Schüsse gefallen sein.

Die Lage ist auch am Abend nach wie vor unklar. Im Radio wird die Bevölkerung aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Der Bahnhof wurde gesperrt, der Straßenbahnverkehr eingestellt. Taxen fahren nicht, mit dem Auto kommt man aber durch die Stadt.

Im Universitätsklinikum Halle werden nach den tödlichen Schüssen zwei Verletzte behandelt. „Ein Patient hat Schussverletzungen, er wird gerade operiert“, sagte ein Klinikumssprecher. Zur Identität der Verletzten konnte er zunächst keine Angaben machen, auch nicht dazu, ob es sich um Männer oder Frauen handelt. Das Universitätsklinikum habe angesichts der unklaren Lage in der Stadt vorsorglich die Notaufnahme personell verstärkt. Drei Operationssäle stehen zudem zur Verfügung, wie der Sprecher sagte. Auch in anderen Kliniken dürfen nach Ausruf der Großgefahrenlage die Mitarbeiter vorsorglich nicht nach Hause gehen. Viele Mitarbeiter wollen wegen der Gefahrenlage derzeit auch nicht auf die Straße gehen.

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