Glühwein vom Apothekenweihnachtsmarkt

, Uhr

Der kleine inoffizielle Ableger liegt in Laufweite nur 200 Meter vom Hauptgeschehen entfernt. „Mittlerweile ist es voll bei uns im Hof.“ Nicht nur das klassische Apothekenpublikum versammele sich hier. „Hier stehen wirklich Jung und Alt beieinander. Für einen Augenblick ist die Apotheke unfassbar cool“, so Wittig. Das sei gerade für die jüngeren Kollegen schön, die auch mal ihre Freunde begrüßen könnten. „Wir alle haben unfassbar viel Spaß, weil wir uns dann mal nicht über Rabattverträge unterhalten müssen.“

Wittig war schon in der großen weiten Welt unterwegs. „Nach meinem Studium arbeitete ich in der Industrie und Forschung, unter anderem bei Pfizer in England.“ Doch seiner Heimat blieb er immer verbunden. „Mich zog es wieder zurück in die öffentliche Apotheke, weil man hier viel freier und unabhängiger arbeiten kann“, bekundet er. „Sie können zwar auch in der Industrie kreativ sein, aber nur auf der Straße, die Ihnen das Unternehmen vorgibt.“

Die erste nachgewiesene Erwähnung der familieneigenen Böttger-Apotheke stammt von 1597. Sie ist Heimat des aus Kräutern selbst gebrauten Böttger-Bitters. „Wir stellen hier sehr viele Rezepturen her und versuchen, die alte Tradition mit der modernen Pharmazie zu verknüpfen“, sagt Wittig. Auch die Oberland- und die Wisenta-Apotheke in Schleiz und die Stadt-Apotheke Saalburg gehören zum Verbund.

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand und abonnieren Sie den Newsletter von APOTHEKE ADHOC.

 

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Herausforderung Taxation
E-Rezepte im Krankenhaus»
Wie soll es funktionieren?
FAQ: Die PTA und das E-Rezept»
Erklärung für schwere Verläufe?
Seneszenz: Sars-CoV-2 lässt Zellen altern»
Neuer Antikörper bei Psoriasis
UCB launcht Bimzelx»
Apotheker baut Botendienst massiv aus
Doppeltour als E-Rezept-Vorbereitung»
ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick
Spahn beim DAT – Abda sucht Kinderreporter»
Rätselbilder für echte Kenner
Zu wem gehört das Logo?»
Dokumentation, Standardisierung & Co.
Patientensicherheit in der Rezeptur»