Gala: Fragen Sie nicht den Apotheker!

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Außerdem heißt es in dem Bericht, dass ab Lichtschutzfaktor 20 die Vitamin D-Aufnahme gehemmt sei. Für die notwendige Zufuhr reiche es, Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz zwei- bis dreimal pro Woche für ein paar Minuten der Sonne auszusetzen.

Riedl rät den Lesern, vom Arzt oder Ernährungsexperten genau abklären zu lassen, warum eine Substitution angebracht und welches Präparat das richtige sei. Zudem solle geklärt werden, ob die Dosis im Laufe der Zeit angepasst werden müsse.

Auch die Frauenzeitschrift Glamour ging Ende 2018 auf das Thema ein und riet: Man sollte „nicht direkt in die nächste Apotheke laufen“. „Denn durch eine Überdosierung von Vitamin D, die natürlich nur durch Nahrungsergänzungsmittel möglich ist, kann es zu Nierensteinen und -verkalkung kommen.“

Im Gegensatz zu anderen Vita­minen kann Vitamin D laut BfR aus Vorstufen, die im Körper vorhanden sind, selbst gebildet werden. Die körpereigene Bildung erfolgt durch Sonnenlichtbestrahlung der Haut. Die UVB-Lichtexpo­sition leistet im Vergleich zur Vitamin D-Zufuhr über die Nahrung den deutlich größeren Beitrag für die Versorgung. Vitamin D regelt den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und fördert dadurch die Härtung des Knochens. Es ist noch an weiteren Stoffwechselvorgängen beteiligt und hat Einfluss auf die Muskelkraft.

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