Früher Lazarett, jetzt Apotheke

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Beim Umbau war Walch wichtig, dass die moderne Apotheke nicht das Historische des Gemäuers schmälert. „Die Rundbögen sollten erhalten werden, die Menschen sollen hineingehen und merken, dass das ein geschichtsträchtiger Raum ist. Gleichzeitig aber auch eine moderne Apotheke betreten, in der man sich wohlfühlt. Ich wollte auf keinen Fall Regale wie im Supermarkt.“

Eine Herausforderung war das Licht, das jetzt aus viel indirekter Beleuchtung besteht. Die HV-Tische sind in steingrauem Eichenton gehalten, es gibt eine Familienkasse mit Maxi-Cosi-Absteller und einer kleinen Treppe, auf der die Kinder das Bezahlen beobachten können.

Rund eine halbe Million Euro hat der Apotheker in seinen neuen Standort investiert. Während viele Kollegen über die aktuellen Verhältnisse klagen, glaubt er an die Zukunft. „Das Feld ist sicherlich schwierig geworden und sicher hat mein Opa mit der Apotheke mehr verdient. Aber heutzutage gibt es keine Berufe, in denen man Schweinegeld verdient und nichts machen muss. Der Wind ist überall rauher geworden. Dem muss man sich als Apotheker stellen und es kritisch hinterfragen.“ Denn eines steht für ihn fest: „Wenn jemand anders hier angefangen hätte, hätte ich die alte Apotheke schließen und mich anstellen lassen müssen.“

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