Fettabsaugen ist kein Abnehmtrick

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Daher sei es manchmal ratsam, das Fett an einer Problemzone in mehreren Sitzungen abzusaugen. In einigen Fällen bietet es sich an, abgesaugtes Fett an einer anderen Stelle im Körper wieder einzuspritzen. Fett aus dem Bauch kann zum Beispiel benutzt werden, um Fältchen im Gesicht zu mindern, erläutert Giunta, auch Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC).

„Das schonendste Verfahren ist die Wasserstrahltechnik“, erklärt Giunta. Bei dieser Methode wird das Gewebe mit einem „Wasserstrahl“, in dem sich ein Lokalanästhetikum und Adrenalin befinden, betäubt. In der Einwirkphase quellt die Flüssigkeit die Fettzellen auf. Dann werden Absaugkanülen eingeführt. Mit der Vakuummethode wird nun das gelockerte Fett mit dem Wasserstrahl abgesaugt.

Daneben gibt es etwa auch die Ultraschall-Methode. Dabei wird die Problemzone an ein Gerät angeschlossen, das Ultraschallwellen aussendet und so die Fettzellen in der Tiefe zum Schmelzen bringt, während die oberen Hautschichten unversehrt bleiben. Das Fett wird im Idealfall vom Körper selbst ausgeschieden – also nicht abgesaugt. Es kann allerdings nur eine handgroße Fläche behandelt werden, so dass meist mehrere Sitzungen notwendig sind.

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