Fachkräftemangel: So werde ich vor der Konkurrenz gefunden

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Und das sei sogar günstiger als Inserate bei den bekannten Stellenbörsen. Denn anders als die ist Google for Jobs kostenlos – denn man muss sie nicht selbst aufgeben, sondern nur dafür sorgen, dass die Suchmaschine sie von selbst als Stellenagebote erkennt. „Man muss bestimmte, strukturierte Daten in der Stellenanzeige auf der eigenen Homepage einpflegen, damit Google sie beim Crawlen auch als Stellenanzeige erkennt und entsprechend der Qualität der Metadaten auch listet“, erklärt Ramcke.

Das heißt: Es reicht nicht, eine Stellenauschreibung auf die Apothekenwebsite zu stellen und „Stellenanzeige“ darüber zu schreiben. Die Metadaten mundgerecht für den Google-Algorithmus mundgerecht zu konfigurieren, ist aber glücklicherweise nicht so schwer, wie es im ersten Moment klingen mag.

„Im Wesentlichen bedeutet es: Ich kann eine Stellenanzeige auf meine Seite packen und muss dabei auf bestimmte Richtlinien achten. Denn wenn ich nur eine Seite mit ‚Apotheker gesucht‘ und ein paar Infos mache, reicht das für Google nicht aus, um es als Stellenanzeige zu erkennen.“ Wichtige Angaben wie Gehaltsangaben, Arbeitsort und -zeiten müssen dabei nicht auf der Seite selbst stehen, sondern auch in den Metadaten hinterlegt sein.

Doch wie hinterlege ich solche strukturierten Daten? „In html mit einem speziellen Skript, es gibt aber auch schon ein paar Tools, die das automatisch machen können“, sagt Ramcke. Wenn man einen Entwicklerkontakt für die eigene Website hat, könne man das dort anfragen und unkompliziert erledigen lassen. „Wenn man pfiffig ist, kann man das auch selbst machen. Ich würde aber empfehlen, sich jemanden mit Expertise zu holen, da viele Richtlinien beachtet werden müssen, um die Stellenanzeige zu optimieren.“

Jemand mit Expertise erkenne dann auch Fehler, die der Laie nicht sehe: Beispielsweise würden viele Seiten auch die Unterseiten mit den Stellenanzeigen auf den Index stellen, der nicht gecrawlt wird. Eine Möglichkeit, das eigene Ranking zu verbessern, gebe es nur durch strukturierte Daten – angeblich. „Man darf diese Aussagen von Google nicht immer für bare Münze nehmen. Der Suchalgorithmus ist schließlich deren Geschäftsgeheimnis, deshalb hält sich der Konzern bei sowas immer etwas bedeckt“, sagt Ramcke. „Im Prinzip ist es aber so. Man kann das Ranking nicht wirklich beeinflussen, außer dadurch, dass die strukturierten Daten möglichst vollständig sind.“

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