Drohbriefe an Bottrop-Demonstranten

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Der Fahrer dagegen sagte aus, nicht mitbekommen zu haben, dass in der Apotheke womöglich Medikamente gepanscht wurden. Darüber sei auch nicht geredet worden; die Mitarbeiter seien wie eine Familie, betonte er mehrfach. Nach der Verhaftung sei das Team noch enger zusammengerückt. Aktuell gebe es noch fünf der vormals 22 Boten. Allerdings gab er zu Protokoll, dass er gehört habe, dass S. gelegentlich im Anzug im Labor gewesen sei. Auch er selbst habe S. niemals in Schutzkleidung gesehen.

Nach einer Verhandlungspause beantragten die Anwälte der Nebenklage die Beschlagnahme des Handys des Fahrers. Sie haben es, so Correctiv, auf eine Whatsapp-Gruppe unter den Fahrern der Alten Apotheke abgesehen. Auch am Tag der Verhaftung seien Nachrichten in der Gruppe getauscht worden. Die Staatsanwaltschaft schließt sich an, der Zeuge und die Verteidigung halten dies für unzulässig. Das Gericht weist den Antrag schließlich ab.

Die Eltern des Apothekers haben es laut Correctiv abgelehnt, als Zeugen vernommen zu werden. Am 15. Januar soll die Frau des Mannes vernommen werden, der bereits 2013 Anzeige erstattet hatte. Am 8. Februar soll ein Vertreter von Hexal vor Gericht erscheinen. Die Verteidiger behaupten, S. habe von ihm Krebsmittel „aus dem Kofferraum“ gekauft. Hexal hatte dieser Behauptung bereits am ersten Prozesstag widersprochen.

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