Geheimstufe 1 bei Dreharbeiten

Die Hollywood-Apotheke von Berlin APOTHEKE ADHOC, 29.07.2018 11:01 Uhr

Apotheker Roland Schmidt erzählt: „Die Vorbereitungen gingen nachmittags los, der Dreh startete um 19 Uhr und ging bis 23 Uhr.“ Die Profis brachten ein Stromaggregat mit, die Straße wurde vorübergehend gesperrt. Schmidt sagt: „Es war beeindruckend wie alles ineinander griff. Das Team wollte das Tageslicht ausnutzen.“ Welches Unternehmen gedreht hat, ist streng geheim. Nur so viel sei verraten: Es ist ein internationaler Werbespot, der in vielen Ländern laufen wird.

Für Apotheker Schmidt und sein Team sind Dreharbeiten nichts Neues. Auch Johnson & Johnson und Apple haben die tolle Location schon als Kulisse für ihre Werbespots genutzt. Für das Team herrscht am Drehtag Alarmstufe 1, die Mitarbeiter müssen aufpassen, dass alles gut geschützt wird und niemand aus dem Drehteam in die Räume hinter der Offizin gelangt. Im Filmbusiness ist Vieles geheim, so auch das Honorar, das es für die Nutzung der von den Berliner Architekten Wiewiorra, Hopp und Schwark gestalteten Offizin gibt. Apotheker Schmidt bezahlt damit seine Mitarbeiter, die freiwillig länger bleiben, die Arzneimittel weitgehend und je nach Wunsch des Produktionsteams vorübergehend ausräumen. Und hinterher wieder geduldig einräumen.

„Wir haben viele Anfragen von Drehteams“, erzählt Schmidt. Möglich sind aber nur kurze Drehs, weil die Apotheke ihre Öffnungszeiten einhält. Kunden und Drehteams sind begeistert vom Ambiente der Friedrichstadt-Apotheke. Ihre wechselvolle Geschichte begann im frühen 18. Jahrhundert. Bis zum heutigen Tag versuchten viele Apotheker ihr Glück mit dem Standort, seit 1998 arbeitet hier Apotheker Roland Schmidt mit seinem Team.

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