Parasiten

Die erste Zecken werden aktiv

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Borreliose führt laut Robert-Koch-Institut zu Krankheitssymptomen wie Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen. Monate oder Jahre nach der Infektion kann eine Gelenkentzündung hinzukommen. FSME hingegen verlaufe in einigen Fällen in zwei Phasen und beginne mit grippeähnlichen Beschwerden. Gibt es eine zweite Phase, dann folgen Ausfälle im Nervensystem wie Anfallsleiden oder andauernde Kopfschmerzen.

Um sich vor Borreliose und FSME zu schützen, gelte es vor allem, Zeckenbisse grundsätzlich zu vermeiden, sagte Wießner. Gegen FSME könne sich zudem impfen lassen, wer in einem Risikogebiet lebe. Wer durch Sträucher oder hohes Gras laufe, solle helle Kleidung tragen, die möglichst viel Körperoberfläche bedecke. Auf der hellen Kleidung könnten Zecken leicht entdeckt werden. Wießner weist zudem darauf hin, dass Zeckenschutzmittel auf der Haut nur eine begrenzte Zeit wirken – der Körper sollte nach der Wanderung trotzdem sorgfältig nach Zecken abgesucht werden.

Entdeckt man eine Zecke, die schon zugestochen hat, sollte man darauf achten, alle Teile der Zecke zu entfernen. Zudem sollte die Zecke nicht gedreht oder mit Öl oder Klebstoff beträufelt werden. „Dies würde das Tier unnötig reizen und könnte dazu führen, dass es seinen Speichel und somit mögliche Infektionserreger abgibt“, erklärte Wießner. Danach sollte man die Wunde sorgfältig desinfizieren.

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