Covid-Stationen wenig besetzt

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Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein in Koblenz spricht von einer„sehr vorsichtigen Rückkehr zur neuen Normalität“. Hier und in den anderen Häusern im Verbund des Koordinierenden Lagezentrums im Gebiet Mittelrhein-Westerwald seien noch keine Besuchsregeln gelockert worden. Zu dem Verbund zählen auch das Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz und das katholische Klinikum Koblenz-Montabaur. Es würden aber wieder Patienten einbestellt, es gebe wieder Sprechstunden und Operationen, die keine Not-OPs seien. Die Kliniken stimmten sich intern immer noch täglich und standortübergreifend mehrfach pro Woche zu Maßnahmen rund um das Thema Covid-19 ab.

In Ludwigshafen ist die in einem separaten Gebäude untergebrachte Infektionsambulanz nach wie vor offen. Hier seien es jetzt noch pro Tag rund 50 Patienten, in den vergangenen Monaten seien es in der Spitze bis zu 400 täglich gewesen. Auch in der Covid-Station im Klinikum Ludwigshafen für bestätigte Fälle oder Verdachtsfälle sinken die Patientenzahlen. In der Spitze waren es hier laut Sprecherin etwa 20, am vergangenen Mittwoch waren es lediglich noch zwei definitive Fälle. Ein Ex-Covid-Patient wurde noch intensivmedizinisch betreut, bei ihm sei aber ein drittes Testergebnis negativ gewesen.„Wir planen längerfristig einen Klinikalltag mit Covid-19“, sagte die Sprecherin. Ein leerstehender Gebäudeteil werde umgebaut, dort solle künftig die Covid-Station einziehen. Es sei nicht davon auszugehen,dass die Krankheit in einigen Wochen keine Rolle mehr spiele.

Im Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie plant eine Arbeitsgruppe, wie die psychosoziale Versorgung von Menschen in der aktuellen Krise weiterentwickelt werden kann. In den nächsten Wochen sei mit einem weiteren Anstieg der Anfrage von Menschen zu rechnen,die derzeit „psychiatrisch unterversorgt“ seien oder deren psychische Gesundheit von der Krise betroffen sei. Seit 11. Mai sind Einrichtungen des Klinikums für eine teilstationäre Behandlung und Tagesangebote wieder eingeschränkt nutzbar, darunter die Tageskliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder entsprechende Häuser für Erwachsene. In den Krankenhäusern des Pfalzklinikums sind den Angaben zufolge noch keine Besucher erlaubt,ab 25. Mai sind aber auch hier mit einigen Ausnahmen schrittweise Lockerungen geplant, wie eine Sprecherin mitteilte.

 

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