„Besser wird es nicht mehr“

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Die Wochen bis zur Schließung habe sie zwar mit einer Vertretungskraft überbrücken können. Bis Ende des Jahres wäre diese Lösung allerdings zu kostspielig gewesen. Selbst dauerhaft in der Adler-Apotheke einzuspringen, kam ebenfalls nicht in Frage. „Dann wäre meine ohnehin sehr umfangreiche Wochenarbeitszeit explodiert“, sagt die Apothekerin, die gerade noch den ganzen Tag in der Apotheke an der Post hinter dem HV-Tisch stand, anschließend zum Notdienst in der Oberbergischen Apotheke eilen musste, um an nächsten Tag in der Adler-Apotheke aufzuschlagen. Ein Arbeitspensum, das man sicherlich nicht dauerhaft durchhält.

Niemand, und das ist Schwinghammer-Steinbach sehr wichtig, verliert seinen Job. Die sechs Mitarbeiter der Adler-Apotheke wechseln an einen der beiden verbliebenen Standorte, sodass die Kunden die bekannten Gesichter dort wiedersehen. Die Prognose der Apothekerin für ihre Branche fällt dann auch eher düster aus: „Wir sind mit der Apothekendichte auf dem Stand von 1990. Besser wird das auch nicht werden.“

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