Beschwerden beim Sex: Jeder dritte Mann betroffen

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Beverley Kugler, ärztliche Leiterin Deutschland der Online-Arztpraxis DrEd.com, sagt: „Vielen Männern sind ihre Beschwerden, speziell bei diesen Themen, unangenehm. Sie möchten nicht zum Arzt gehen, dabei dürfen gerade Beschwerden, wie erektile Dysfunktion, kein Tabu sein. Schließlich geht es um die Gesundheit und auch ein Stück weit um Lebensqualität.“

Laut der Studie spricht knapp die Hälfte der Männer (46 Prozent), die den Arztbesuch meiden, mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin über ihre Probleme. Fast jeder Vierte (23 Prozent) behält seine Sorgen ganz für sich und redet mit niemandem. Gesundheitsbeschwerden wie erektile Dysfunktion können Symptome für ein anderes zugrunde liegendes Leiden, wie zum Beispiel eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Diabetes sein. Deshalb ist es wichtig, die möglichen Ursachen für die Beschwerden mit einem Arzt abzuklären.

Dabei bestehen Hemmschwellen, mit denen sich die Studie ebenfalls beschäftigt und die Frage zu klären versucht, wie medizinische Beratungsangebote aussehen müssen, damit sie bei einem vielen Männern unangenehmen Problem den Zugang zu medizinischer Beratung erleichtern. Den Ergebnissen der Studie zufolge scheinen unter anderem telemedizinische Services eine Lösung zu bieten. Jeder zweite Betroffene (50 Prozent) spricht sich für einen medizinischen Online-Fragebogen aus, gefolgt von Online-Sprechstunden per Video (29 Prozent), Chat (28 Prozent) oder einem Telefongespräch mit dem Arzt (20 Prozent).

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