Raubserie

Berliner Apothekenräuber: „Ich konnte Ihre Angst sehen“ Tobias Lau, 19.02.2019 15:28 Uhr

M. erhält nach jeder Zeugenaussage das Wort, um sich persönlich bei den Opfern zu entschuldigen und tut das auch jeweils individuell. Zumindest eine der Apothekerinnen zeigt sich dabei auch erkenntlich. Wie er da sitzt, ist ihm die Rolle des Reuigen auch durchaus abzunehmen. Dazu passt es allerdings auch, dass er sich selbst gestellt hat. Anfang Dezember sei er am Ende gewesen. „Nach der letzten Tat ging es mir psychisch sehr schlecht“, erinnert er sich. Auf dem Bett liegend habe er mit einem Freund per Whatsapp geschrieben und ihm einige Sachen gebeichtet, unter anderem, dass er keinen Job mehr hat und dass er „Scheiße gebaut“ habe. Da sei ihm das erste mal überhaupt die Idee gekommen, im Internet nachzuschauen, ob über seine Raubserie berichtet wird.

„Da habe ich gesehen, dass es da einen Artikel gibt, in dem auch die Opfer aussagen, und in dem stand, dass nach mir gesucht wird.“ Daraufhin sei er zusammengebrochen, habe geweint und Angstzustände bekommen. Er schickt ihn seinen Freunden und ruft sie zu sich. Die raten ihm, dem Spuk ein Ende zu bereiten. Am Abend des 3. Dezember geht er zur Polizeidirektion 61 in Hohenschönhausen und stellt sich. Seitdem wartet er hinter Gittern auf seine Strafe.

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