2200 e-Medikationspläne getestet

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Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden insgesamt knapp 2200 derartige Übersichten mit rund 23.500 dokumentierten Arzneimitteln erstellt. 500 Hausärzte und 327 Apotheken machten mit. Für die Teilnahme erhielten sie eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro pro Patient und Quartal. Ein Abschlussbericht zu den Ergebnissen liegt noch nicht vor.

Die Gesamtkosten von rund 590.000 Euro wurden zu großen Teilen – rund 300.000 Euro – aus Landesmitteln finanziert; zur Verlängerung kamen noch einmal 70.000 Euro hinzu. Die Universitätsmedizin als projektdurchführende Instanz trug knapp 240.000 Euro, die TK 45.000 Euro und die Apothekerkammer 3000 Euro. Die Untersuchung war ein Teilprojekt des Zukunftsprogramms „Gesundheit und Pflege – 2020“ des Gesundheitsministeriums.

„Die umfassende Information der weiterbehandelnden Ärzte und Apotheker sowie die gute Betreuung und Aufklärung der Patienten hat für uns einen hohen Stellenwert. Der Medikationsplan ist ein sehr gutes Beispiel dafür, denn er trägt entscheidend zur Arzneimitteltherapiesicherheit und damit zur Patientensicherheit bei. Patienten fühlen sich besser über ihre Arzneimitteltherapie informiert und Ärzten und Apothekern hilft der Medikationsplan, die Verordnung von Medikamenten zu optimieren“, so Professor Dr. Babette Simon, Vorstandsvorsitzende und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz.

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