Kundenbindung von Anfang an

Fokus auf Kund:innen von morgen

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Berlin -

Kund:innen von morgen? Klingt pathetisch - doch der Blick auf die Bedürfnisse der kleinsten Kund:innen lohnt sich für die Apotheken in vielerlei Hinsicht.

Das Kopfkino der Inhaber:innen von Apotheken ist grenzenlos, wenn die Gedanken ins Rollen kommen und darüber nachgedacht wird, wie sich die öffentliche Apotheke wohl in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren entwickeln wird, vor allem die Entwicklung der Onlinekonkurrenz bereitet – verständlicherweise – Kopfschmerzen.

Neben der Tatsache, dass es sicher sinnvoll ist, sich auch hier genau zu überlegen, wie man sich in den nächsten Jahren aufstellt, um auch digital mithalten zu können, spielt es mit großer Wahrscheinlichkeit eine nicht zu unterschätzende Rolle, wie wir schon heute dafür sorgen, dass unsere Kund:innen von morgen die Vor-Ort-Apotheke schätzen und lieben lernen, damit sie sich auch über das Kindheitsalter hinaus an die „Wohlfühlmomente“ in der Apotheke erinnern und den Vor-Ort-Apotheken auch im Erwachsenalter als Kund:innen erhalten bleiben.

Die Chance einmal darüber nachzudenken, wie Apotheken ganz explizit dafür sorgen können, dass sich auch Kinder wohlfühlen, macht nicht nur Spaß, sondern ist auch eine sinnvolle Investition in die Zukunft.

Klar ist: das kommentarlose Herübereichen des obligatorischen Traubenzuckers finden die meisten Kinder (wenn die Eltern den Konsum denn überhaupt erlauben) sicher ganz nett – aber das ist kein Alleinstellungsmerkmal, denn die Scheibe Wurst oder das Brötchen gibt es an anderer Stelle auch dazu. Was also könnte dazu führen, dass die Kinder die Vor-Ort-Apotheke besonders schätzen lernen?

Zum einen sicherlich, dass sie sich gut aufgehoben fühlen, nicht als störend empfunden werden und bestenfalls, soweit möglich, auch in die Beratungsgespräche mit eingebunden werden – was im Übrigen auch einen nicht zu vernachlässigenden positiven Effekt auf die Compliance hat.

Der Blick in die großen, erstaunten Kinderaugen, wenn sie zum ersten Mal in der Apotheke sind und mit ihrem Namen angesprochen werden, macht nicht nur dem Personal Spaß, sondern bleibt unter Garantie auch den Kindern in Erinnerung – dass das pharmazeutische Personal nicht hellsehen kann, sondern das Rezept als Spickzettel hat, kann ja zunächst ein Geheimnis bleiben…

Aber auch die Mitgabe von gesundheitsrelevanten, kindgerecht aufgearbeiteten Infos, z.B. in Form von Kindermagazinen führt dazu, dass die Kinder den Gang in die Apotheke in positiver Erinnerung haben und bestenfalls auch regelmäßig auf den Besuch drängen, um die neueste Ausgabe zu erhalten.

Kinder als Kund:innen von morgen – auch daran sollten die Apotheken denken!

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