Wepa bringt Bärchen, Pari stellt um

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Pari launcht im Januar die bewährten Inhalatoren in neuem Design und unter neuem Namen. Den Pari-Boy, der inzwischen als Synonym für Vernebler gilt, gibt es inzwischen seit 50 Jahren. Seit 1968 wurde der Inhalator weiterentwickelt. 2019 werden die Vernebler-Systeme umbenannt. Aus Pari Boy Junior SX wird Pari Boy Junior. Der bislang gelbe Vernebler für Babys und Kleinkinder wird zukünftig einen grünen Anstrich haben. Geliefert wird das Gerät mit zwei Düsenaufsätzen: gelb mit einer Teilchengröße von 2,9 µm und rot mit einer Partikelgröße von 2,2 µm. So kann das Tröpfchenspektrum frei gewählt werden.

Aus dem Pari Boy Turbo wird der Pari Boy Classic. Der Vernebler ist ab Januar weiß statt blau. Geliefert wird mit einem blauen Düsenaufsatz, der eine Partikelgröße von 3,5 µm generiert. Geeignet ist der Pari Boy Classic sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Der Pari Boy SX wird 2019 unter dem Namen Pari Boy Pro geführt. Zwei Düsenaufsätze erlauben ein wählbares Tröpfchenspektrum von 3,5 µm beziehungsweise und 2,2 µm. So können im Zuge der Inhalation die zentralen oder peripheren Bereiche der Lunge oder stark verengten Atemwege erreicht werden.

Klassischerweise wird mit den Pari-Geräten Salzlösung vernebelt; dadurch werden die Schleimhaut befeuchtet und die Sekretbildung angeregt. Außerdem können Aerosole erzeugt werden, die zusätzlich pharmakologisch aktive Wirkstoffe enthalten. Neben den Geräten zählen auch Inhalationslösungen zum Sortiment des Starnberger Unternehmens. Isotone Kochsalzlösungen dienen als Trägerlösung für Arzneimittel oder einzeln zur Befeuchtung. Hypertone Inhalationslösungen wirken schleimlösend und sind für Mukoviszidose und Bronchitis-Patienten unter dem Namen MucoClear 3 Prozent oder 6 Prozent im Handel. Mit Buparid hatte Pari sein erstes eigenes Generikum in die Apotheken gebracht. Außerdem ist Pari ProtECT die erste Inhalationslösung mit Ectoin.

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