Vorbestellungen: Wave bringt Whatsapp-Alternative

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Der Zugang ist darüber hinaus nicht über eine zentrale App möglich, sondern über den Browser. Dafür ist die Funktion über den Browser mit PC und Smartphone kompatibel. Auf Apothekerseite läuft der Chat über die Produkte Wave-eShop sowie die Wave-Webseite – in beides wurde die Lösung integriert. Die Steuerung wird über das Wave-Cockpit abgebildet. „Das Cockpit ist die zentrale Steuerung für alle digitalen Wave-Leistungen, somit kann die Apotheke ihren Chatverlauf dort einsehen, ebenso die Bestelleingänge, Kontaktanfragen, Produktlisten“, erklärt eine Sprecherin.

Alles sei absolut sicher und DSGVO-konform, versichert A-Plus: Der Kunde muss sich registrieren und die Apotheke muss im Cockpit eingeloggt sein, die Server stehen in Deutschland und die Nachrichten werden automatisch nach einer festgelegten Frist gelöscht, erklärt die Sprecherin. Der technische Prozess für die Chatfunktion sei gemeinsam mit einer Datenschutzfirma abgestimmt worden.

Whatsapp, einst gängig für Vorbestellungen, wurde zumindest für Anwendungen in Apotheken in den letzten anderthalb Jahren der Garaus gemacht: Erst galt die grüne App durch Inkrafttreten der DSGVO im März 2018 nicht mehr als sicher genug. Daraufhin kamen verschiedene Angebote wie „Whatsappotheke“ auf den Markt, die in dem Punkt Abhilfe schufen. Doch dann machte Whatsapp dem im Frühjahr selbst dem einen Strich durch die Rechnung und verkündete, dass Premium-Partner keine Anwendungen für den Arzneimittelmarkt mehr anbieten dürfen.

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