Versandhandel und Corona: Marktanalyse 2020

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Gewinner der Krise: Die großen Versandapotheken legen 2020 deutlich zu.

Im Jahresverlauf ergibt sich eine hohe Volatilität: Legten die Umsätze im März um mehr als 30 Prozent zu, lag das Wachstum danach unter dem Vorjahresniveau – im Mai sogar bei nur 3 Prozent. Erst im September nahm das Geschäft wieder stärker Fahrt auf, um im Oktober und Dezember wieder 20 Prozent über Vorjahr zu liegen.

Mit einem leichten Zuwachs von 0,13 Punkten sind Frauen die nach wie vor die wichtigste Klientel auch bei Versandapotheken. Dabei fällt der größte Anteil der Umsätze auf Frauen im Alter 60+. Das Durchschnittsalter sank insgesamt leicht um 1,4 Jahre auf knapp 53 Jahre.

Laut Dr. Dominique Ziegelmayer, CEO von DatamedIQ, gehören Versandapotheken also – wie allen digitalen Formate ohne Kontakt – zu den Gewinnern den Corona-Krise. Er geht davon aus, dass der Effekt nachhaltig sein wird: „Die Kontaktbeschränkungen treffen uns alle, sodass viele Menschen die Vorteile des Versandhandels neu für sich entdeckt haben.“

Für Ziegelmayer ist aber auch klar, dass es – anders als in anderen Branchen – ohne die Apotheke vor Ort nicht funktionieren wird. Erfahrungen aus Bereichen wie Elektronikartikeln zeigten, dass vor allem dann, wenn keine Beratung gewünscht sei, Menschen den bequemen Weg des Versandhandels wählten. Er glaubt fest daran, dass die Digitalisierung eine Chance bietet, die Gesundheitsberufe vor Ort zu entlasten.

Das „White-Paper“ zum nonRx-Versandhandelsjahr 2020 von DatamedIQ kann hier heruntergeladen werden.

 

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