Update-Panne: Keine Hash-Codes bei CGM-Lauer

, Uhr

Der Hash-Code dient der Verknüpfung der Verordnung mit den elektronisch zu übermittelnden Daten. Die 40-stellige Ziffernfolge setzt sich wie folgt zusammen:

  • Ziffer 1 bis 10: PZN des Produktes
  • Ziffer 11 bis 13: Faktor
  • Ziffer 14 bis 20: Taxe
  • Ziffer 21 bis 30: Wiederholte PZN des Produktes
  • Ziffer 31 bis 33: Wiederholter Faktor
  • Ziffer 34 bis 40: Wiederholte Taxe

Die Bedruckung hat wie folgt zu erfolgen:

  • 1. Zeile: Sonder-PZN und Gesamt-Taxe
  • 2. und 3. Zeile: 40-stelliger Hash-Code

Seit dem ersten Juli müssen Verordnungen über Cannabis, parenterale Zubereitungen, Rezepturen und Abfüllungen, sowie Rezepturen und Teilmengen aus Fertigarzneimitteln im Rahmen der Substitution mit dem Hash-Code bedruckt werden. Die im Hash-Code hinterlegten Daten dienen als Berechnungsgrundlage bei der Abrechnung. Z-Datensätze sollen beispielsweise bislang nicht standardisiert abrechenbare Teilmengen von Fertigarzneimitteln oder Rezepturen wie etwa Substitutionsarzneimittel genauer abbilden.

Bei der Abgabe von unveränderten Teilmengen aus Fertigarzneimitteln im Rahmen der Substitution muss der Code ebenfalls seit dem 1. Juli aufgedruckt werden:

  • Methadon – PZN 09999086 (Anlage 4)
  • Levomethadon – PZN 02567107 (Anlage 5)
  • Buprenorphin – PZN 02567113 (Anlage 6)
  • Buprenorphin/Naloxon – PZN 02567136 (Anlage 7)

Bei Rezepturen im Rahmen der Substitution wird der Hash-Code erst ab dem 1. Januar 2022 fällig. Mit der Einführung des E-Rezeptes soll der 40-stellige Code allerdings entfallen.

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand und abonnieren Sie den Newsletter von APOTHEKE ADHOC.

 

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema
Mehr aus Ressort
Chronik einer Versandapotheke
Zur Rose: Wie alles begann »
Weiteres